Unterwegs

Let’s make boots: „Kinky Boots“ im Londoner Westend

19. Mai 2017

Im Februar ging es für mich für einige Tage nach London. Die umtriebige Stadt, die sich von seiner besten Wetter-Seite zeigte, war ein großes Abenteuer. Nach 11 Jahren war ich zum zweiten Mal in der Stadt von Big Ben, der Queen und Notting Hill. Wie schön es war, über die vielen Märkte zu schlendern, Street Food zu essen und in kleinen Cafés die gestressten Londoner zu beobachten.

Spontan ins Musical

kinky Boots BühneAn Tag 3 haben wir uns Abends spontan auf die Suche nach Musical-Karten gemacht und (nachdem es bei einer Ticket-Lotterie für „Book of Mormon“ nicht geklappt hat) sind letztenendes für unter 30 Pfund in „Kinky Boots“ gelandet. Ohne Erwartungen dachten wir: Kann man für den Preis ja mal machen. In Deutschland kommt man da für nicht mal auf einen Sperrsitz.

Also, rein ins Londoner Westend, wo es an jeder Ecke ein Theater gibt. Ob große Show oder kleine Inszenierung – für jeden ist da etwas dabei. Mir war „Kinky Boots“ nur ein Begriff, da es ab Dezember auch in Hamburg aufgeführt wird. Mehr als dass es um eine Schuhfabrik geht, war mir nicht bekannt.

Und was soll ich sagen: Es war fantastisch. Von der ersten Minute an war es eine Mischung aus Gänsehaut, Party und toller Bühnenshow, die mit einem Trip nach Mailand in einem großen Finale endet. Die Bedenken, in englisch nicht allem folgen zu können, waren schnell aus der Welt. Die schauspielerische Leistung und die Lieder haben die Story packend erzählt.

Für mich war „Kinky Boots“ in etwa das zehnte Musical, das ich gesehen habe, und es ist von 0 auf Platz 1 durchgestartet. Nun freue ich mich auf die Inszenierung in Hamburg auf der Reeperbahn. Hoffen wir, dass mich die genau so umhaut wie die Londoner Version.

Also: ab nach London – oder ab Dezember nach Hamburg.

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